Social Trading

Ich finde die Idee von Social Trading faszinierend. Deswegen habe ich einen Teil meines Rohstoffportfolios bei Wikifolio nachgebildet. Über dieses Wikifolio könnt ihr meinen Trades folgen und an der Entwicklung partizipieren.

https://www.wikifolio.com/de/de/w/wffinanzr1

Was haltet ihr von der Portfoliozusammensetzung? Nutzt ihr Wikifolio für Social Trading?

 

Euer Finanzr

Advertisements

Neth-Worth Update

Mein letzter Beitrag ist jetzt schon wieder knapp ein Quartal her. Zeit für ein Update!

An meinem Ansatz und Portfolio hat sich im Grundsatz nichts geändert. Es war aber trotzdem eine turbulente Zeit. Der Goldpreis hat im Juni sein zweites Top ausgebildet und im Juli den Widerstand im Bereich von 1.213 $/oz nach unten getestet. Zum Glück hat er gehalten. Durch dieses Auf und Ab, haben die Minenaktien zwischenzeitlich sogar noch weiter abverkauft. Einige meiner Titel waren 45% im Minus. Da braucht man einen starken Magen und muss an seine Investmenthypothese glauben. Für mich der Beweis, dass mein kurzfristiges Timing schlecht ist. Ich bin definitiv kein Trader, der die Marktbewegungen auf Monatsbasis vorhersagen kann. Aber ich bin überzeugt, dass der Edelmetall-Sektor historisch unterbewertet ist und wir in 2 Jahren ganz andere Preise sehen.

Zum Glück hat im Juli eine Gegenbewegung gestartet, die den Preis bei Gold auf 1.320 $/oz katapultiert hat. Damit sind wir wieder auf dem Preisniveau von September 2016. Schauen wir uns den Silberpreis an, dann hat dieser den Goldpreis bis heute massiv unter-performt! Hier haben wir knapp 2$ Luft oder 10% bis zum Niveau von September 2016. Auch die Minenaktien haben zwar in den letzten Tagen (nach dem Sprung über 1.300$/oz) eine veritable Rally hingelegt, aber etliche Minen sind trotz guter operativer Performance nur knapp bei 50% im Vergleich zum September 2016. Hier schlummern bis zu 100% kurzfristiges Aufholpotential.

Deswegen habe ich die letzten Monate eisern gespart und aggressiv nachgekauft. Mein Fokus lag auf Silber-Minenaktien. Ich erwarte hier einfach den größten Hebel auf steigende Preise!

Mein Net-Worth liegt Stand heute auf 281.284 € und damit ziemlich genau 100.000 € über Vorjahresniveau. Trotz der Underperformance bei den Minenaktien bin ich noch perfekt im Plan. Allerdings werden mich in den nächsten Monaten ein paar ungeplante Ausgaben treffen, die einen großen Batzen meines verfügbaren Cashs aufbrauchen. Das bedeutet keine neuen Investitionen und ich habe keine Möglichkeit auf eventuelle Rücksetzer zu reagieren. Außerdem werden diese Ausgaben das Net-Worth in den kommenden zwei Monaten mindern. Mein Vorsatz den Cashbestand zu schonen hat also schon wieder einen herben Rückschlag erhalten. Mal sehen ob die Minenaktien diese Lücke durch gute Performance ausgleichen können!

Hier die monatliche Entwicklung. Sieht doch schön stetig aus, oder?

Folie2

Und hier der Vergleich mit den Vorjahren, seit Beginn meiner Aufzeichnungen:

Folie1

Euer Finanzr

There is no straight line up…

Ich habe schon länger nicht mehr geschrieben. Zum einen fehlte mir die Zeit, zum anderen die Ideen.

Wer die letzten Wochen die Edelmetallpreise beobachtet hat, dem ist das Blutbad nicht entgangen. Gold ist von knapp 1.366 $/oz auf 1.220 $/oz gefallen (– 11%). Diese Korrektur ist in meinen Augen nicht unüblich. Was mich eher überrascht hat, ist die massive Underperformance von Silber. Hier ging es von 20,60 $/oz in einer fast geraden Linie runter auf 15,70 $/oz (–24%). Wow – das war ein echter Leberhaken für meine Silberminen Holdings.

Mit dem Tag heute, sieht es so aus, als ob wir einen zwischen Bottom gesehen haben. Die Rückbewegung ist für meinen Geschmack allerdings etwas zu explosiv (Gold +1,8% an einem Handelstag…). Es ist immer gesünder, wenn der Preis sich etwas langsamer entwickelt.

Es ist ganz offensichtlich, dass mein Portfolio unter der Korrektur massiv gelitten hat. Hier ein paar Highlights:

Teranga Gold –24%

Orca Gold –17%

Impact Silver –22%

Alexco Silver –19%

Und so weiter, und so fort… AUTSCH! Auf dem Papier habe ich einen zweistelligen Betrag verloren. AUTSCH! AUTSCH! Diese Verluste konnte ich zum Teil durch eine hohe Bonuszahlung kompensieren, aber eben nur zum Teil. In solchen Marktphasen ist es extrem wichtig eine klare Strategie, eine Hypothese und eine Plan zu haben. Nur wenn man entsprechend vorbereitet ist, kann man mit der Volatilität umgehen und den Druck bei zweistelligen Verlusten zu verkaufen widerstehen. Natürlich muss man seine Investmenthypothese immer hinterfragen. Haben sich das Macro- und/oder Micro-Bild verändert, muss man schnell und entschlossen verkaufen! Ist die These in Takt: tief durchschnaufen und die niedrigen Preise als Geschenk verstehen. Nachkaufen! Nachkaufen! Nachkaufen!

Die wichtigste Lektion für mich aus dieser negativen Entwicklung ist: keep your Cash! Wenn man keine Liquidität hat, kann man diese Marktphasen nicht nutzen und sie streichen an einem vorbei. Ich konnte durch die Bonuszahlung zum Glück etwas nachkaufen, hätte aber im Vorfeld disziplinierter sein müssen! Es ist immer gut Gewinne mitzunehmen. Es ist OK, wenn man nicht die komplette Upside mitnimmt. Es ist wichtiger die Downside zu minimieren – und dazu gehört eben diszipliniert Gewinne zu realisieren, wenn es am schwersten fällt: bei steigenden Kursen! Außerdem hätte ich weniger investieren und mehr Kapital zurücklegen sollen. Die Cash-Position ist eindeutig eine Schwäche von mir, die ich ausmerzen muss. Wer Ideen hat, wie man das umsetzen kann immer her damit!

Naja, im Großen und Ganzen bin ich mit der Entwicklung meines Net-Worth immer noch sehr zufrieden. Mein aktuelles Net-Worth (Stand: 17. Mai 2017) ist etwas über € 260.000. Trotz der schwachen Phase bin ich immer noch knapp € 8.000 über meinem ambitionierten Plan. Ich gehe davon aus, dass sich die Volatilität in den Edelmetallen kurz- und langfristig zu meinem Vorteil auswirkt. Ich werde aber in der Zukunft verstärkt auf meinen Cash-Bestand achten…

Folie1

There is no straight line up…!

Wie hat sich euer Vermögen entwickelt?

Explosiver Jahresstart und Milestone Erfüllung

Normalerweise versuche ich die Net-Worth Updates einmal pro Quartal zu geben, aber im Februar habe ich einen Meilenstein erreicht, den ich eigentlich erst Mai/Juni 2017 geplant hatte: die Viertelmillion (klingt irgendwie besser als 250k) ist gefallen. Deswegen gibt es das Update als Zwischenstand also schon etwas früher.

Im Vergleich zu Ende Dezember ist das innerhalb von 1.5 Monaten immerhin ein Sprung von über EUR 40.000 und das ohne Sonderzahlungen meines Arbeitgebers. Ein wirklich explosiver Jahresstart! In der gewohnten Short-Term-Trakr Darstellung sieht die Entwicklung so aus:

ohne-titel-3

Ich experimentiere gerade ein bisschen mit der Darstellung und habe die Net-Worth Plankurve gestrichelt dargestellt. Mal sehen – vielleicht baue ich in Zukunft auch einfach eine zweite Kurve für den Plan-Ist Vergleich ein. Auch im Jahresvergleich sieht die Entwicklung sehr gut aus. Ich konnte das Vermögen um satte EUR 105.000 steigern. Damit bin ich meinem Jahresziel einen guten Schritt näher gekommen. Und der Februar ist ja noch nicht zu Ende…

ohne-titel-4-001

Woher kommt nun dieser starke Sprung? Das außerplanmäßige Wachstum ist ausschließlich der unberechenbaren Assetklasse „Aktien“ zuzuordnen und nicht etwa unerwarteten Cash-Flows wie ein Erbe. Meine (sehr riskante) Anlagestrategie habe ich ja bereits im vorherigen Post kurz dargelegt. Dazu hat mich http://www.fifighter.com Anfang 2016 dazu inspiriert und ich habe mich intensiver mit dem Thema Rohstoffe und Markt-Timing auseinander gesetzt. Bis ca. November 2016 habe ich den Großteil meines traditionellen Dividenden Portfolios in Rohstoff- und Edelmetallminen umgeschichtet, was vom Timing nicht perfekt, aber ganz OK war (ein perfektes Timing ist ja auch nur Zufall – zumindest würde ich das bei meinen beschränkten Fähigkeiten so sehen). Getrieben durch die Erholung des Gold- und Silberpreises seit Dezember, hat auch mein Portfolio einen großen Sprung nach vorne gemacht.

Natürlich ist das alles keine Einbahnstraße – so schnell wie es hoch gegangen ist, kann es auch wieder runter gehen. Wir werden sehen ob die Viertelmillion hält, ich erwarte jedoch immer stärkere Schwankungen, da der Aktienanteil in meinem Gesamtvermögen immer weiter steigt und damit auch die Volatilität immer mehr durchschlägt. Ich werde daher die Entwicklung kritisch und eng beobachten und gegebenenfalls Gewinne mitnehmen um das Risiko zu reduzieren. Bislang bin ich mit der Entwicklung aber sehr zufrieden. Auch das monatliche Gold-Chart sieht sehr vielversprechend aus. In den nächsten Wochen/Monaten dürften wir wieder auf die 1.300 $/oz zulaufen…

Wie seid ihr in das Jahr gestartet?

Gedanken zur Anlagestrategie: warum ich ein Markt-Timer bin

Der Zweck dieses Blogs ist, meine Reise zu einem Vermögen von EUR 1.000.000 (und vielleicht auch darüber hinaus) zu dokumentieren. Darüber zu schreiben hilft mir sehr meine Gedanken und Überlegungen zu strukturieren und regelmäßig den Fortschritt zu verfolgen.

Die Strategien um Vermögen aufzubauen sind vielfältig. Daraus die richtige auszuwählen ist schwierig und ich bin fest überzeugt, dass die Anlagestrategie immer individuell auf das persönliche Risikoprofil und Vorlieben zugeschnitten sein muss. Das Risikoprofil ändert sich natürlich über die Zeit. Üblicherweise kann man am Anfang, bei kleinem Vermögen mehr Risiko aushalten, als wenn mehr Geld „im Feuer steht“. Aber hey – es gibt auch Leute die sagen: „…warum sollte ich EUR 10.000 anders anlegen als EUR 1.000.000?“. Manche Investoren möchten nur passiv (in ETFs) und manche aktiv investieren. Auch das kann sich mit der Zeit und den Lebensumständen ändern.

Meine Absicht ist, von meinem Vermögen einmal den Lebensabend bestreiten zu können. Wenn alles ideal verläuft, dann könnte ich vielleicht sogar früher als mit 65 das Arbeiten beenden. Aktuell macht mir mein Job aber soviel Spaß, dass so etwas nicht zur Debatte steht, aber das ist ein anderes Thema… Das Vermögen muss also zu einem bestimmten Zeitpunkt genug Cash-Flow abwerfen, dass man seine Ausgaben daraus komfortabel bestreiten kann. Mit diesem Ziel vor Augen, kann den Vermögensaufbau in drei Phasen einteilen. Dabei ist die Höhe des Vermögens abhängig von der Zeit, was in der Grafik unten dargestellt ist.

ohne-titel-2

Die erste Phase beschreibt den Vermögensaufbau. Überschüssiges Kapital wird zurückgelegt und über verschiedene Assetklassen angelegt. Dabei kommt es darauf an, in möglichst kurzer Zeit ein möglichst großes Vermögen zu erreichen. Das Rezept ist so bekannt, wie trivial: ich spare jeden Monat eine möglichst große Summe und lege diese Summe dann Gewinn bringend an. In der ersten Phase kann ich mehr Risiko tolerieren, da ich zum einen Zeit habe Verluste wieder aufzuholen und zum anderen auch weniger Kapital auf dem Spiel sitzt.  In dieser Phase kommt es nicht auf Cash-Flow (Dividenden), sondern auf einen möglichst hohen Total-Return (Kursgewinne + Dividenden) an.

In der zweiten Phase geht es nun darum das Vermögen so umzuschichten, dass in der dritten Phase ausreichend Cash-Flow (z.B. Dividenden und Miete) generiert wird um jeden Monat einen bestimmten Betrag zur Verfügung zu haben, der den Lebensstandard finanziert. Das Risiko wird in Phase II also reduziert, dafür sinkt auch die Ertragserwartung. In der Erntephase ist meine Risikotoleranz sehr gering, da ich mein Vermögen nicht mehr vermehren, aber Verluste unbedingt scharf begrenzen muss, damit meine Lebensgrundlage erhalten bleibt.

Meine Grundstrategie ist also High-Risk, High-Return und dann sukzessive das Risiko minimieren und das Portfolio / die Assetklassen auf Cash-Flow umstellen.

Die Gretchenfrage, an der eine ganze Industrie hervorragend verdient, lautet: wie baue ich mein Vermögen in Phase I am besten auf? Mit Beratern der Finanzindustrie habe ich sehr negative Erfahrungen gemacht, weswegen ich – wie viele andere Blogger – die Vermögensverwaltung in die eigene Hand genommen habe.

Klar ist, dass die beste Rendite durch Investitionen in Aktien erreicht wird. Viele Blogs im Internet schwören eine der zwei folgenden Anlagestrategien: die Dividendenstrategie oder Anlage in passive ETF. Den meisten Lesern dürften beiden Ansätzen ein Begriff sein. (In Kürze: Dividendenstrategie = man investiert in stabile Unternehmen, die eine Dividende zahlen und diese stetig steigern und auch in Krisenzeiten nicht gekürzt haben. passive ETF = monatlich automatisch einen bestimmten Betrag in ETF investieren und auf Autopilot laufen lassen).

Verfechter der Dividendenstrategie sagen, „…es kommt nur auf den Cashflow an…“. Somit ist es fast egal zu welcher Bewertung in Unternehmen investiert wird. Solange der monatliche Cashflow steigt, ist alles in Ordnung. Der wichtigste Grundsatz von Vertretern des passiven Investieren ist, „…Markt Timing ist unmöglich…“ und man fährt am besten, mit einem extrem breit gestreuten Portfolio – eben einem Index Fund. Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass Markttiming über einen langen Zeitraum unmöglich ist und Anleger, die versuchen den Markt zu timen under performen. Nun gibt es aber zahlreiche Daten, die über bestimmte Zeiträume der Dividendenstrategie eine Outperformance attestieren. Also passive Anlage für maximalen Ertrag bei minimalem Risiko. Man bekommt die Markt-Rendite. Nicht mehr und nicht weniger. Klar, das ist ein schlüssiges Konzept.

Ich glaube fest daran, dass es unmöglich ist Aktienkurse vorherzusagen. Ich glaube auch, dass es totaler Humbug ist, die Entwicklung von Aktienkursen mit bestimmten globalen Events zu verknüpfen. Wie oft hieß es von so genannten Kapitalmarktexperten, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt, dann steigen oder fallen die Kurse. Häufig passiert aber das genaue Gegenteil von dem was Experten und Analysten prognostiziert haben. Die Verknüpfung von Kursentwicklung mit Ereignissen ist immer eine ex-post Betrachtung und damit als Grundlage einer Investmentstrategie komplett ungeeignet.  All das spricht für die Umsetzung einer passiven ETF Anlagestrategie und dass Markttiming NICHT möglich ist.

Es gibt also keine Abkürzung zu einem großen Vermögen? Meine These ist, dass Markttiming sehr wohl möglich ist. Ich glaube, dass man – bei höherem Risiko – sein Vermögen wesentlich schneller aufbauen kann, als durch eine passive Strategie.  Ich meine das aber etwas differenzierter als man auf den ersten Blick denken muss und möchte in den nächsten Absätzen meinen Ansatz skizzieren.

Bevor wir einsteigen, muss ich jedoch klar stellen: ich bin ein einfacher Privatanleger. Weder habe ich tiefe Sektorexpertise, noch habe ich Zugang zu „Insiderinformationen“, noch habe ich die Ressourcen um Studien wie die großen Markt-Macher zu erstellen, noch bin ich hyper Intelligent.  Es gibt immer Marktteilnehmer, die schlauer, intelligenter, skrupelloser und einfach besser informiert sind. Als Privatanleger operiere ich also in einem Bereich wo eine massive Informationsasymmetrie herrscht. Ich bin „dummes Kapital„. Es gibt immer Profis und Insider, die besser Bescheid wissen und für die ein „dummes Kapital“ ein gefundenes Fressen ist. Dessen muss ich mir immer bewusst sein, sonst mache ich Fehler, die schmerzhaft und teuer sind.

Warum glaube ich als dummer Kleinanleger nun intelligenter als der Rest zu sein? Nun, das glaube ich nicht, denn ich bin definitiv nicht schlauer als alle anderen. Aber Investoren haben ein ausgeprägtes Herdenverhalten. Wie Schafe. Wenn genügend Schafe in eine bestimmte Richtung rennen, dann laufen alle mehr oder weniger blind hinterher. Das geht auch meist ganz gut, bis die Herde merkt, dass sie zu weit in die falsche Richtung geprescht ist und abrupt den Kurs ändert. Genauso ist das an der Börse. Die Triebfeder für die Herde sind dabei zwei Emotionen: Gier und Furcht. Das bedeutet, an der Börse kommt es immer zu Übertreibungen: entweder feiern alle euphorisch neue Höchststände  und halten sich für die Größten oder Aktien werden panisch fallen gelassen und zu jedem noch so niedrigem Preis verkauft. Wenn ich bei einem Geschäft möglichst viel Gewinn machen möchte, dann muss ich billig einkaufen und teuer Verkaufen. Das bedeutet, ich kaufe etwas, wenn es niemand haben will, und verkaufe es, wenn alle total verrückt danach sind. So einfach ist das? Echt jetzt? Echt jetzt! Naja, nicht ganz… Das Problem ist, woher weiß ich wann die Aktie am billigsten ist. Und woher weiß ich wann die Aktie am teuersten ist? Die Antwort ist leider: gar nicht – zumindest nicht als kleiner, dummer Privatanleger (siehe oben)! Das zweite Problem ist, dass unsere Psyche uns ein Schnippchen schlägt. Es fühlt sich echt besch*** an etwas zu kaufen, was niemand haben will. Genauso schlecht fühlt es sich an etwas zu verkaufen, wenn es alle haben wollen. Das führt dazu, dass man eher teuer kauft und billig verkauft. Also doch wieder passiv in ETF investieren? Das Problem ist, die breiten Aktienmärkte sind aktuell auf Rekordjagd und die Bewertungen der Firmen historisch betrachtet recht hoch. Aus meiner Sicht kauft man aktuell teuer. Kann die Rally weitergehen und können wir weitere Höchststände sehen? Absolut! Aber wir sind eher teuer als billig.

Deswegen, habe mich im aktuellen Marktumfeld gegen die passive ETF und die aktive Dividendenstrategie entschieden. Ich versuche den Markt zu timen. Wie mache ich das?

Wie bereits geschrieben: auch für mich ist es unmöglich zu erkennen, wann eine bestimmte Aktie unterbewertet ist und wann ich sie verkaufen muss. Entweder ist irgendwo der Wurm drin und die Aktie ist so billig, weil massiv was faul ist, oder sie ist nur vermeintlich teuer, weil in der Zukunft alles rosig ist. Bei Einzelaktien ist das für mich ein bisschen wie Lotterie spielen. Dazu bin ich nicht gut genug informiert. Etwas anders sieht es aus, wenn ich mir einen ganzen Sektor ansehe. Befindet sich ein gesamter Sektor in Liquidation und wenden sich Investoren scharenweise von einem Sektor ab, dann rennt die Herde in Panik davon, die Aktienkurse stürzen ab. Und zwar alle. Normalerweise gibt es gute Gründe für die Flucht. Die Margen aller Firmen in dem Sektor gehen zurück; viele Firmen rutschen von der Gewinn- in die Verlustzone. Es ist nicht selten, dass ein ganzer Sektor in einem solchen Szenario 70-80% an Wert einbüßt. Sehr häufig kann man ein derartiges Verhalten im Rohstoff Sektor beobachten. Bedeutet also, wenn beispielsweise nur eine Aktie aus dem Ölsektor einen massiven Kursverlust erfahren hat, alle anderen Öltitel aber steigen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass in dieser Firma etwas faul ist und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass ich mir mit einem Kauf die Finger verbrenne… Vermutlich kein guter Einstiegspunkt. Betrifft es aber den gesamten Sektor, ist das Chancen/Risiko Verhältnis ein ganz anders. Die möglichen Gewinne sind massiv! Markt-Timing mit Rohstoff-Aktien also.

Der passive ETF Investor wird jetzt entsetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: „Markt-Timing ist ja an sich schon Wahnsinn. Aber Rohstoff-Aktien sind doch das perfekte Rezept zum Desaster! Damit verliert man nur sein Geld. Selbst bei vermeintlichen Blue-Chips. Beweise? Hier ein Chart von Barrick Gold seit 2006. Der Kurs War Anfang 2006 bei knapp 30$ und liegt jetzt bei läppischen 19$. Das macht 11$ oder knapp 37% VERLUST über elf Jahre. Der DAX hat über den gleichen Zeitraum fast 65% zugelegt. Noch Fragen?“

barrick-gold-chart-wkn-870450-ariva-de

Wenn man sich das Chart ansieht, dann muss man dem ETFler zunächst zustimmen. Der grundsätzliche Fehler ist, Rohstoffaktien sind KEINE buy-and-hold-forever Aktien! Im Gegensatz zu breiten Index-Fonds oder Blue-Chip Werten, wie Geberit oder Coca-Cola. Rohstoff-Aktien müssen verkauft werden. Sie haben eine eingebaute Verfallszeit – warum das so ist, dazu komme ich später. Schauen wir uns zunächst einmal den ein Jahres Chart von Barrick Gold an.

barrick-gold-chart-wkn-870450-ariva-de

Der Kurs ist innerhalb von 10$ pro Aktie auf über 19$ gesprungen. Das ist eine Rendite von 90% in nur 12 Monaten. Ein DAX ETFler hätte im gleichen Zeitraum „nur“ etwa 17% Rendite eingefahren. Man hätte Barrick etwas früher auch für 6€ kaufen können – ein hypothetischer Gewinn von über 300% in etwas mehr als 12 Monaten! Wow – das ist mit einem Index-Fund unmöglich zu erreichen! Woher weiß ich nun dass der perfekte Einstieg bei 6€ gelegen hat? Ich wiederhole mich: gar nicht! Das ist bei solch massiven Kurssprüngen aber auch gar nicht nötig! Selbst wenn der Einstiegskurs bei 10€ liegt, also 60% über dem „perfekten“ Preis, kann man hervorragende Kursgewinne erzielen. Man kann den Markt nicht perfekt timen – muss es aber auch nicht, da die Preisentwicklungen explosiv sind. Entscheidend ist nicht, dass man den Boden perfekt erwischt, sonder dass man kauft wenn die Preise eher am Boden sind und verkauft, wenn man ansehnliche Gewinne zu verzeichnen hat. Man muss gegen den Strom schwimmen um wirklich große Gewinne einfahren zu können. Eine solche Investment-Strategie nennt man auch Contrarian – man macht also das Gegenteil von dem, was der große Markt macht.

Entscheidend ist, dass nicht nur Barrick Gold eine solch beeindruckende Performance hingelegt hat, sondern der gesamte Sektor. Glaubst du nicht? Hier ist der Beweis (der GDX ist ein breiter Index für Goldminen Aktien):

vaneck-vectors-gold-miners-etf-chart-wkn-a2ahfu-ariva-de

Wir sehen hier also einen Macro-Trend und nicht einen Micro-Trend. Solche Preisentwicklungen lassen sich bei Gold nicht nur einmal und auch bei anderen Rohstoffen beobachten. Um einen guten (nicht perfekten) Einstieg in Rohstoff-Aktien zu finden, muss man den Macro-Trend verstehen. Von 2011 bis 2016 war Gold in einem massiven Bärenmarkt. Der Goldpreis ist von 1.900$/oz um fast 45% auf etwa 1.050$/oz gefallen. Dem Bärenmarkt vorausgegangen, ist ein massiver Bullenmarkt – der Goldpreis stieg und stieg und die Goldminen fuhren Gewinne ein ohne auf die Kosten oder Finanzierung zu achten. Das rächte sich, denn bei knapp 1.000$/oz waren nur noch ganz wenige Produzenten profitable. Das führte dazu, dass Minen geschlossen wurden, Produktion heruntergefahren oder eingestellt wurde und kaum noch jemand profitable war. Die einfache Weisheit im Rohstoffsektor lautet: hohe Rohstoffpreise führen zu niedrigen Preisen und umgekehrt. Wie alle anderen Waren sind die Preise von Rohstoffen durch Angebot und Nachfrage getrieben. Doch bei Rohstoffen ist ein natürlicher Hebel auf den Preis eingebaut: die niedrige Preiselastizität. Steigt die Nachfrage nach einem Wirtschaftsgut, steigt bei gleich bleibendem Angebot zunächst der Preis, so dass auch bald das Angebot steigt und das Marktgleichgewicht wieder hergestellt ist. Bei einer hohen Preiselastizität reagiert das Angebot recht schnell auf einen steigenden Preis. Bei Rohstoffen dauert es jedoch meist recht lang bis neue Produktionskapazität an den Markt gebracht werden kann. Bevor eine Ressource ausgebeutet werden kann, gehen etliche Jahre kostspieliger Exploration und Konstruktion der Mine voraus. Steigt also nun die Nachfrage, verknappt sich das Angebot und der Preis steigt immer weiter. Gerät die Situation außer Balance, explodiert der Preis für den Rohstoff (in unserem Beispiel Gold) regelrecht. Auch die Marktkapitalisierung der jeweiligen Produzenten geht durch die Decke. Die hohen Preise führen jedoch auf lange Sicht dazu, dass sehr viel Kapazität neu an den Markt gebracht wird – häufig fällt dies mit einer schwindenden Nachfrage zusammen, so dass der Preis nun die umgekehrte Richtung nimmt. Das ist die eingebaute Verfallszeit. Er fällt ins Bodenlose und Kapazität wird vernichtet… The cure for low prices is low prices. Springt die Nachfrage wieder an, wiederholt sich der Zyklus. Boom & Bust heißt es dann.

Der zweite wichtige Aspekt ist, die „Stimmung“ von Investoren gegenüber dem Sektor (engl. Sentiment) abzuwägen. Ein gutes Zeichen für den Einstieg sind „Fach“-Artikel, die über die grauenhafte Zukunft eines Rohstoffs schreiben und neue Tiefstpreise vorhersagen; Firmen kürzen Reihenweise ihre Dividenden; die Marktkapitalisierung liegt unter dem Cash auf dem Konto; keiner möchte investieren. Tut man es dennoch, fühlt es sich schlecht an! Der Portfoliowert kann locker nochmal 30-60% sinken. Wir erinnern uns: es ist unmöglich den absoluten Tiefpunkt verlässlich vorherzusagen. Dreht sich der Sektor, springt das Portfolio dramatisch schnell nach „grün“. Ein weiteres Problem bei dieser Strategie ist, dass man vom Timing her zu früh sein kann. Der Sektor bleibt unbeliebt – oder im Worst-Case Szenario war die Macro Analyse falsch und die Nachfrage setzt nicht mehr ein (z.B. erneuerbare Energien verdrängen Kohlekraftwerke und die Kohle Nachfrage geht permanent zurück). Man muss seine Investment These immer regelmäßig überprüfen und da ich aber nur mir selbst Rechenschaft schuldig bin, kann ich auch längere Phasen überstehen, in denen mein Portfolio rot ist. Bei institutionellen Anlegern und Investoren in Phase II oder III sieht das anders aus. Und ganz klar ist auch: diese Strategie ist riskant. Die Gewinne sind nicht garantiert. Somit ist es sicher nicht jeder Manns Sache!

Wenn ihr mehr zu dem Thema lesen wollt, empfehle ich euch den Blog von Jay: http://www.fifighter.com . Er hat etliche hervorragende Posts verfasst (viel besser als mein Abklatsch 😉 ) und veröffentlicht auch seine Trades quasi in Real-Time.

Was sind eure Anlagestrategien? Wie seht ihr das Thema?

Ziele 2017

Das Jahr ist noch jung und damit ist es Zeit die Ziele für 2017 zu verfassen. Dazu gehören natürlich auch das Finanzielle.

Im Rückblick auf 2016, muss ich sagen, dass vieles sehr gut gelaufen ist, obwohl die Börsen zwischen drin doch massiv gezickt haben. Meine Sparrate war etwas höher als ursprünglich geplant, und so konnte ich mein Net-Worth im Jahresvergleich auch über 87% auf 212.691€ steigern. Das ist ein Plus von fast 100.000€ – damit bin ich doch sehr zufrieden.

Mein langfristiges Ziel ist nach wie vor innerhalb von 12 Jahren ein Vermögen von 1.000.000€ zu erreichen. Bislang bin ich sehr gut im Plan. Ein bisschen anders sieht es bei der Verteilung meiner Assets aus. Ich strebe eine Immobilienquote von 30% (ist Dezember 2016 31%), eine Aktienquote von 60% (ist Dezember 2016 68%) und eine Cash-Quote von 10% (ist Dezember 2016 1%). Meine Cash-Decke ist also viel zu dünn. Sollten unvorhergesehene Ereignisse eintreten, wäre ich ziemlich schnell blank.

Somit ist eines der Ziele für 2017, ein Cash-Polster von etwa 15.000€ aufzubauen. Wenn ich dazu ca. 900€ im Monat auf die Seite lege, sollte ich mein Zielwert erreichen. Das Problem in 2016 war, dass ich nicht die Finger von guten Kaufgelegenheiten lassen konnte…

Das zweite Ziel ist auch relativ simpel: der EK-Wert meiner Immobilie soll auf 77.000€ steigen. Hierzu muss ich nichts weiter tun, als jeden Monat die Darlehensrate zu überweisen. Der Cash-Flow Überschuss geht weiterhin in die Rücklagen, welche ich nicht in mein Net-Worth einrechne. Ein ziemlich leichtes Ziel, wie es scheint.

Etwas ambitionierter wird das da schon auf der Kapitalmarkt Seite. Mein Portfolio soll von ca. 140.000€ (ist Dezember 2016) auf mindestens 220.000€ anwachsen. Von der 80.000€ Differenz, kommen etwa 60.000€ durch frisches Kapital und 20.000€ aus Wertsteigerungen. Das ist doch schon mal ein ambitionierteres Ziel, oder? Ich traue mir das aber durchaus zu, da ich in 2016 bereits 15.000€ Wertsteigerung erreichen konnte.

Der Zielwert für mein Net-Worth 2017 liegt nach Adam Riese also bei 312.000€. Zugegeben ein Streched-Target, was ich nur bei einer super Performance im Kapitalmarkt erreichen kann. Mal sehen ob mir das gelingt…

folie1

Die Verteilung der Assets (Bild oben) sieht dann schon wieder etwas gesünder aus, wenngleich man argumentieren könnte, dass meine Cash-Position nach wie vor etwas gering ist. Aber absolut, denke ich ist das schon ok.

Was sind eure Ziele für 2017?

 

Gruß und Allen ein erfolgreiches 2017,

Euer Finanzr

 

Update: Q4, Gold und Jahresabschluss

Es ist schon einige Zeit seit meinem letzten Post vergangen. Leider hatte ich wenig Zeit über den Fortschritt meines Portfolios zu berichten. Zwar hat der Monat Dezember gerade erst begonnen und es ist noch etwas zu früh für einen Jahresabschluss, aber ich werde in drei Wochen wohl nicht dazu kommen, deswegen verzeiht mir bitte das vorzeitige Fazit unter 2016. 🙂

Zwar ändern sich die politischen Rahmenbedingungen in fast allen Regionen der Welt zu Modellen, die ich persönlich als problematisch und negativ für die Entfaltung des freien und fairen Handels empfinde. Doch an den Börsen geht die Party erstmal weiter. Gold, das Krisenmetall schlechthin, hatte eine kleine Rally bis Mitte des Jahres und befindet sich seit der Wahl von Donald Trump in einem Abwärtstrend. Viele beschreiben schon Goldpreise von unter 1.000 $/oz. Der Silberpreis wurde von Gold mit nach unten gerissen. Der S&P 500 hat ein All-Time-High erreicht und auch der DAX steht über 11.000 Punkte. Also alles in Butter und Friede-Freude-Eierkuchen?!

Die nächste Krise kommt bestimmt!!! Ich persönlich bin der Ansicht, dass die Unsicherheit und Instabilität des Finanzsystems mit jedem Tag größer wird. In Europa brodelt eine massive Bankenkrise (Frankreich, Deutschland und vor allem Italien; was war noch gleich mit Griechenland?), die zu großen Verwerfungen führen kann. Auch der Zustand der Deutschen Bank muss in meinen Augen als kritisch bewertet werden. Selbst wenn das Bandensystem stabil bleibt (es ist davon auszugehen, dass die Zentralbanken alles daran setzen werden die Stabilität zu gewähren), gehe ich von einer größeren Korrektur an den Börsen aus.  Die Börse bewertet Firmen aktuell mit extremen Multiples auf ihren Gewinn, obwohl das Gewinnwachstum schwach ausfällt. Ein normaler Business-Cycle dauert 8 – 10 Jahre. Die letzte Rezession liegt nun knapp 8 Jahre zurück… Es wird natürlich niemand verlässlich vorhersagen können wann die Krise kommt und was der Auslöser ist. Untergangspropheten gibt es zuhauf und wenn sie mit dem Timing richtig liegen, dann nur aus Zufall. Aber die Geschichte hat uns gelehrt, dass die Wirtschaft nicht linear, sondern in „Boom“ und „Bust“ Zyklen wächst. Historisch gesehen wäre es an der Zeit für einen Rücksetzer…

Deswegen habe ich einen relativ großen Teil meines Kapitals in Assets umgeschichtet, die mit den klassischen Aktien schwach oder negativ korrelieren: Gold und Silber. Genauer gesagt Aktien von Gold- und Silberminen. Der Absturz des Goldpreises (ich würde dazu gesunde Korrektur sagen) stellt aus meiner Sicht eine hervorragende Gelegenheit dar um Positionen auf- oder auszubauen. Aktuell sind Minenaktien eine unterbewertete Assetklasse (Value Investing), zum anderen profitieren die Minenaktien überproportional von einem Anstieg der Edelmetallpreise. Da ich mir nicht zutraue vorherzusagen wann die Börsen einknicken, habe ich mich für Cash-Flow stabile Unternehmen oder Explorer mit geringer Burn-Rate im Minensektor entschieden. Das bedeutet, ich kann es mir erlauben mit dem Timing falsch zu liegen und trotzdem nicht das eingesetzte Kapital komplett riskieren. Mein Fokus liegt auf den kleineren Titeln, da diese (so wie bei „normalen“ Unternehmen auch) in einem Bullenmarkt die großen Firmen oiutperformen. Die Umschichtung in eine andere Assetklasse hat leider zur Folge, dass meine Dividendeneinkünfte auf fast Null gesunken sind. Das ist für mich aber OK, da mein Fokus aktuell auf Total-Return und weniger auf Cash-Flow ausgerichtet ist.

Wie hat sich nun mein Vermögen seit dem letzten Update entwickelt? Wenn man den aktuellen Stand mit den Planbalken für Dezember aus den letzten Updates vergleicht, bin ich mit einem Vermögen von 208.215 € sehr gut im Plan. Ich bin mit etwa 8.000 € sogar leicht über Plan – damit ist das Vermögen seit dem letzten Update im Juni 2016 um fast 20% gewachsen. Das Wachstum speist sich zum einen aus frischem Kapital, aus Kredittilgungen der Immobilie und aus Kursgewinnen und Dividenden.

folie1

Wenn ich den Dezember 2016 mit dem Dezember 2015 vergleiche, komme ich auf ein Wachstum meines Vermögens von über 80%. Das ist ein sehr guter Wert, wie ich finde. Eine Schwalbe macht zwar noch keinen Sommer, aber der Erfolg bestätigt mich in meinem Weg. Ich erwarte für 2017 nicht, dass ich mein Vermögen mit der gleichen Rate steigern kann – das würde bedeuten, dass ich im Dezember 2017 auf über 380.000 € Vermögen kommen müsste. Das ist bei meiner aktuellen Sparrate und der erwarteten Rendite an den Börsen unrealistisch. Ich gehe davon aus, dass meine bisherige Planung, die knapp 260.000 € vorgesehen hat zu konservativ ist und ich das Ziel nach oben anpassen werde. Zu meinen Zielen 2017 werde ich mich nochmal separat äußern, aber ich denke diese werden wohl eher im Bereich von 300.000 € liegen. Ich habe das im Balkendiagramm oben bereits angepasst, behalte mir aber Änderungen vor.

folie1

Wie hat sich euer Vermögen im turbulenten Jahr 2016 entwickelt? Was sind eure Pläne für 2017?